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07.07.2003
Ergebnis des Prüfaufttrages zum Sportpark Müngersdorf

Nachdem zur Sitzung am 29.04.2003 eine Sachstandsmitteilung erfolgte, wird nun der gesamte Ergebnisbericht zum Prüfauftrag den Mitgliedern des Sportausschusses vorgelegt.


Gegenstand des Auftrages war es, im Rahmen einer Untersuchung unter Berücksichtigung der Belange des Breitensports zu prüfen, ob und welche Synergien entstehen, wenn die Vermarktung und der Betrieb der noch zum Sportamt gehörenden Teile des Sportparks Müngersdorf künftig durch die Kölner Sportstätten GmbH erfolgen würde.



Wie im Ergebnisbericht eingehend erläutert, führt die Übertragung der vom Sportamt verwalteten Anlagenteile des Sportpark Müngersdorf auf die Kölner Sportstätten GmbH zu keinen signifikanten Synergien und hätte für den Breitensport in jedem Fall negative Folgen. Zum einen muss mit höheren Kosten für die breitensportlichen Nutzungen und zum anderen bei einer Ausweitung des Angebotes an kommerziellen Veranstaltungen durch die Kölner Sportstätten GmbH mit einem Zurückdrängen des Breitensports aus den Anlagen des Sportparks Müngersdorf gerechnet werden.



Eine Übertragung weiterer Anlagenteile wird daher zur Zeit nicht befürwortet.



Die im Zusammenhang mit der Durchführung der Fussballweltmeisterschaft 2006 notwendigen Infrastrukturmaßnahmen wurden zwischenzeitlich in einem Masterplan zusammengefasst. Sie umfassen neben der Sanierung der beiden bereits der Kölner Sportstätten GmbH gehörenden historischen Gebäude (Ost- und Westgebäude) die Neugestaltung der Außenanlagen sowie weitere notwendige Maßnahmen im Umfeld des Sportparks.
Die Verwaltung klärt derzeit, wie diese Maßnahmen im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes finanziert werden können. Sofern Investitionen an Anlagenteilen durch die Kölner Sportstätten GmbH erfolgen sollen, setzt dies voraus, dass die betreffenden Anlagen im Eigentum der Gesellschaft sind.



Im übrigen hat der Rat in seiner Sitzung am 22.05.2003 die Verwaltung beauftragt, zu prüfne, ob und wie die Verwaltung und Unterhaltung des öffentlichen Raumes einschließlich aller Grünflächen in einer nach wirtschaftlichen Gründen arbeitenden Organisationseinheit zusammengefaßt werden können. Weiterhin soll geprüft werden, ob u.a. auch das Sportamt dieser neuen Organisationseinheit zugeordnet werden könnte.
Je nach Resultat dieses Prüfauftrages muss die Frage einer Übertragung von Anlagenteilen an die Kölner Sportstätten GmbH aufgrund geänderter Rahmenbedingungen dann erneut überdacht werden.



Der zugrundeliegende Prüfbericht wird in der Sitzung an die Ausschussmitglieder verteilt.

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